LZG Kreis Plön

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LZG Kreis Plön

Störfall im Kernkraftwerk Krümmel

Das Kernkraftwerk Krümmel sorgt momentan in der Presse für Aufregung, weil es nach dem Wiederanfahren am 04.07.2009 aufgrund eines Defektes am Transformator zu einer meldepflichtigen Schnellabschaltung kam. Ein Transformatorbrand war bereits 2007 der Grund für die temporäre Abschaltung des Kernkraftwerkes. Seit diesem Vorfall zweifeln viele Politiker die Zuverlässigkeit des Betreibers Vattenfall an und allgemein herrscht Unsicherheit über das Gefahrenpotenzial des Kraftwerkes.

Man darf hier einen großen Faktor nicht vergessen: Es stehen bald wieder Wahlen an und Atomenergie ist schon seit einer Weile ein beliebtes Wahlkampfthema. Da sich unter der Bevölkerung zunehmend etwas Unsicherheit verbreitet, werde ich hier die Vorfälle einmal sachlich und leicht verständlich erläutern. 

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Neue Internetpräsenz für den Löschzug Gefahrgut des Kreises Plön

Die Website des LZG Kreis Plön wird momentan in der Gesamtstruktur überarbeitet. Es wurde mit der Zeit notwendig die Konzeption der Seite an den aktuellen Zeitgeist und den technologischen Fortschritten der Web 2.0 Generation anzupassen. Die "alten" Inhalte werden hier nach und nach ergänzt. Es lohnt sich also demnächst mal wieder vorbeizuschauen.

 

16.02.2009 - Verpuffung bei Reinigungsarbeiten

Bei Reinigungsarbeiten mit einem Lösungsmittel kam es in einerm Klausdorfer Unternehmen zu einer Verpuffung. Bei der Verpuffung wurde eine Person verletzt.

Der LZG unterstützte die alarmierte Feuerwehr Klausdorf dabei die Luft im Umfeld der Verpuffung auf eine mögliche Explosionsgefahr hin zu untersuchen. Hierbei wurde ein EX-Messgerät der Firma MSA-Auer mit der Bezeichnung "Titan" eingesetzt. Die Messergebnisse waren alle negativ. Eine Blindprobe in der Nähe der verwendeten Putzlappen war positiv und bestätigte die Funktionsfähigkeit des eingesetzten Messgerätes im Hinblick auf das Lösungsmittel.

Insgesamt wurden 3 Einsatzkräfte des LZG sowie ein Fahrzeug (Reaktor Erkunder, Klausdorf) eingesetzt.

 

16.02.2009 - Beratung wegen Verdacht auf Kontamination

Seit einigen Wochen tauchen in der Metallverarbeitung Edelstahl(vor)produkte auf, die Spuren des radioaktiven Isotops Kobalt-60 enthalten. Ursache ist nach derzeitigem Wissensstand das versehentliche Einschmelzen eines oder mehrerer Strahlenquellen in Indien, aber auch Lieferungen kontaminierten Materials aus China sind bekannt geworden.

Wegen des Verdachtes auf eine Kontamination bat ein metallverabeitendes Unternehmen aus Preetz die Leitstelle Mitte am 16.02.2009 um Hilfe. Die Leitstelle stellte den Kontakt zwischen dem Unternehmen und der LZG-Zugführung her. Die Zugführung sicherte Unterstützung durch den LZG bei möglichen Strahlenmessungen an, empfahl aber die Anschaffung eigener Strahlenmessgeräte, da die Messungen mehrfach der Woche durchgeführt werden sollten.

 

03.01.2009 - Gasmessung in einer Klausdorfer Bäckerei

In einer Klausdorfer Bäckerei wurde am Morgen des 03.01.2009 durch den Eigentümer der Bäckerei Gasgeruch wahrgenommen. Der LZG unterstützte die daraufhin alarmierte Feuerwehr bei der Gasmessung. Die Messung führte zu einem negativen Ergebnis.

Es wurden insgesamt 2 Einsatzkräfte des LZG eingesetzt.