Seit einigen Wochen tauchen in der Metallverarbeitung Edelstahl(vor)produkte auf, die Spuren des radioaktiven Isotops Kobalt-60 enthalten. Ursache ist nach derzeitigem Wissensstand das versehentliche Einschmelzen eines oder mehrerer Strahlenquellen in Indien, aber auch Lieferungen kontaminierten Materials aus China sind bekannt geworden.
Wegen des Verdachtes auf eine Kontamination bat ein metallverabeitendes Unternehmen aus Preetz die Leitstelle Mitte am 16.02.2009 um Hilfe. Die Leitstelle stellte den Kontakt zwischen dem Unternehmen und der LZG-Zugführung her. Die Zugführung sicherte Unterstützung durch den LZG bei möglichen Strahlenmessungen an, empfahl aber die Anschaffung eigener Strahlenmessgeräte, da die Messungen mehrfach der Woche durchgeführt werden sollten.