Besucherzähler

223254
HeuteHeute4
GesternGestern73
Diese WocheDiese Woche77
Diesen MonatDiesen Monat1183
GesamtGesamt223254
Strahlenschutz

 Ausbildungsdienst am 17.Mai 2014

zum Thema

„Strahlenschutz“

 

Am 17.Mai stand das nicht ganz einfache Thema „Strahlenschutz“ auf dem Dienstplan. Dazu hatten wir uns diesmal fachliche Unterstützung durch die BF Kiel geholt. Die Kameraden Edgar Pahlke und Dirk Ninow hatten dazu einen Strahler Cs 137 mit einer Aktivität von knapp 10 GBq mitgebracht, was unter gefahrgutrechtlichen Gesichtspunkten sicher nicht ganz einfach war und einen großen bürokratischen Aufwand notwendig machte. Aber der Aufwand hat sich gelohnt. Vorab wurde der praktische Dienst allerdings mit ein paar theoretischen Grundlagen vorbereitet, da wir in der letzten Zeit viele neue Mitglieder dazu bekommen haben, die über keine oder nur wenige Kenntnisse zum Strahlenschutz verfügen. Danach gab es für die praktischen Messübungen eine gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsbelehrung mit der Ausgabe der Filmdosimeter für die Strahlenschutzüberwachung.

 

      Theoretischer Unterricht u. Sicherheitsbelehrung                   Das etwas „andere“ Transportfahrzeug

Anschließend verlegten wir auf das Gelände des ehemaligen Bauhofes in Klausdorf, wo wir die erforderlichen Sicherheitsabstände insbesondere zu angrenzenden Wohngebäuden einhalten konnten. Dort wurden dann verschiedene Messübungen durchgeführt um einmal die Empfindlichkeit und das Ansprechverhalten der verschiedenen Handmessgeräte wie auch die Messtechnik auf unseren Reaktor- Erkundungswagen zu vergleichen. Weiterhin sollte mit Versuchen die Gesetzmäßigkeiten des Strahlenschutzes in Hinblick auf das Abstand-Quadrat-Gesetz und der Abschirmung messtechnisch untermauert werden.

 

Erläuterungen zu einer Typ A Verpackung eines Strahlers

 

Fachmännische Entnahme des Strahlers aus dem Transportbehältnis

Computeraufzeichnung einer Messfahrt mit unserem Reaktor- Erkundungsfahrzeug.

Deutlich sind die roten Punkte bzw. Messwertanzeigen zu erkennen, welche eine Überschreitung der

vorgegebenen Grenzwerte anzeigen. Diese wurden allerdings zu Übungszwecken deutlich niedriger eingestellt

als bei einem realen Einsatz.

Strahler - Verpackung mit Abschirmplatten aus Blei und vorschriftsmäßig gekennzeichnetes Transportfahrzeug

 

Der Umgang mit einem „richtigen“ Strahler, ansonsten verfügen wir ja nur über Prüfstrahler mit einer deutlich geringeren Aktivität, war ein besonderes und einprägsames Erlebnis, was vielen von uns das Thema „Strahlenschutz“ deutlich verständlicher machte.

 

 

Andreas Mösch

(Leiter Löschzug Gefahrgut Kreis Plön)