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Einsatzübung mit der Ergänzungseinheit Wankendorf PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 30. September 2014 um 18:14 Uhr

Am 27.September hatten wir als letzten größeren Außendienst eine Einsatzübung mit der Ergänzungseinheit Wankendorf durchgeführt. Übungsobjekt war das Laborgebäude des ehemaligen Versuchsgut Schädtbek bei Flüggendorf.                                                                                   

 

   

 

Als Lage wurde angenommen, dass es bei der Entrümpelung des Gebäudes und dabei durchgeführten Entsorgung von Gefahrstoffen zu einem Unfall gekommen ist. Drei Personen sind verletzt und befinden sich noch im Gefahrenbereich. Von außen ist weißer Qualm zu sehen. Beim Stichwort „Gefahrstoffe“ hatte sich die örtliche Wehr zurückgezogen und die regionale Erkundungseinheit angefordert. Diese wurde durch die Wankendorfer Kameraden gestellt. Nach kurzer Einweisung in die Lage wurde umgehend mit der Menschenrettung begonnen, welche zügig von statten ging. Ein zweiter Trupp unter Vollschutz begann dann mit der Erkundung der Gefahrstofflage. Durch den Einsatzleiter wurde nun der LZ-G zur Unterstützung angefordert. Beim Eintreffen des Zuges gab es schon erste Erkenntnisse über die Stoffe und deren Fundorte. Eine Skizze des Gebäudes machte die Orientierung für die weiteren Trupps einfacher, da es durch den Qualm immer noch Sichtprobleme gab. 

   

Ausgemacht wurden schließlich mehrere Gebinde mit Salzsäure und konzentrierter Schwefelsäure, welche durch unsachgemäße Befüllung in nicht beständige Fässer leckgeschlagen waren. Beide Säuren flossen nun zusammen und sammelten sich in dem gefliesten Raum, der über keinen Abfluss verfügte. Da es keine Möglichkeit gab die Fässer abzudichten, wurde entschieden die größeren Restmengen mit einer Fasspumpe in beständige Stapelbehälter umzupumpen. Die bereits ausgelaufenen Säuren sollten dann mit der Gefahrgut- Umfüllpumpe und einem Flach- und Restlossauger umgefüllt werden.

     

Die verbleibende Restmenge würde dann mit Säurebindemittel aufgenommen werden. Letztere Maßnahmen konnten allerdings aus Zeit- und Personalmangel leider nicht mehr durchgeführt werden. Dennoch hatte die Übung Spaß gemacht und alle haben motoviert mitgearbeitet.