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Aufbau und Betrieb einer Desinfektionsstation bei einem Ebola- Verdachtsfall PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 04. Februar 2015 um 00:00 Uhr

Als die ersten Ebola- Fälle auch außerhalb der betroffenen Gebiete in Afrika auftauchten, machte man sich daran, für etwaige Fälle in unserem Bereich, Vorsorge zu treffen. Dazu wurde unter der Leitung des Kreisgesundheitssamtes eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, zu der auch der LZ-G gehörte.

 

Unsere Aufgabe bestand aus der Desinfektion des Rettungsdienstpersonals oder möglicherweise auch anderer betroffener Personen. Dazu entwickelte die Leitung und Zugführung des LZ-G in enger Abstimmung mit dem Rettungsdienst ein Ablaufschema. In der Folge musste dazu auch die eine oder andere Ausrüstung noch beschafft werden. Am 29. November wurde dann die entwickelte Vorgehensweise das erste Mal in die Praxis umgesetzt, um zu sehen, ob noch gewisse Anpassungen vorzunehmen sind. Nachdem das Ganze dann optimiert war, wurde am 20. Dezember unter Beteiligung des Gesundheitsamtes, des Ordnungsamtes, des Rettungsdienstes, des Betreuungsdienstes, des THW, der Polizei und des KFV eine erste Übung unter Realbedingungen abgehalten.

 

Erste theoretische Einweisung in den geplanten Ablauf

Außenbereich der Station in einer Fahrzeughalle der FF Laboe

Zumischung von Warmwasser zum Duschen/Auffangen des kontaminierten Abwassers

 

Auch bei diesem finalen Übungsdurchlauf gab es ein paar Kleinigkeiten, die wir ändern müssen, aber alle Beteiligten waren mit dem Ergebnis zufrieden und kamen zu dem Schluss, dass wir auf ein mögliches Szenario dieser Art gut vorbereitet sind.

 

Einen großen Dank an alle Beteiligten, die kurz vor Weihnachten so zahlreich an dieser Abschlussübung mitgewirkt haben und so zum guten Gelingen dieser Aufgabe beigetragen haben.